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Nachrichten aus Politik, Wirtschaft und Hochschule - Forum Analytik
"Unis brauchen internationalen Spitzen-Nachwuchs"   DPG

Unis brauchen internationalen Spitzen-Nachwuchs

Damit die Allerbesten kommen:

Fachverbände fordern Stipendien-Programm Gemeinsame Erklärung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft e.V. (DPG), der Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V. (GDCh), des Verbunds biowissenschaftlicher und biomedizinischer Gesellschaften e.V. (vbbm) und der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte (GDNÄ) e.V. Zur Hochschulausbildung ausländischer Studierender in Deutschland

An deutschen Hochschulen geht es heute weitaus internationaler zu als noch vor zehn Jahren. Studierten im Jahre 1993 noch rund 125.000 junge Menschen aus dem Ausland an unseren Universitäten, so hatte sich diese Zahl bereits im Jahr 2003 um mehr als 100.000 erhöht: Das geht aus einer kürzlich vorgelegten Studie des Deutschen Studentenwerks hervor.

Diese für die akademische Welt erfreuliche Entwicklung hat mehrere Ursachen:

  • die intensiven Bemühungen von Bund und Ländern,
  • die Zahl ausländischer Studierender zu erhöhen,
  • das nach wie vor studiengebührenfreie Studium in Deutschland,
  • aber auch die schärferen Einwanderungsbedingungen, die in den USA seit dem 11. September 2001 gelten.

Doch die erwünschte – und für den weltweiten Wettbewerb dringend benötigte – Internationalisierung bringt auch Probleme mit sich:

  • Zum einen reichen – zumindest im naturwissenschaftlichen Bereich – die fachlichen Voraussetzungen ausländischer Studierender für ein Studium der Physik, Chemie oder Biologie in Deutschland nicht immer aus;
  • zum anderen befinden sich viele ausländische Studierende in einer schwierigen bis katastrophalen finanziellen Situation
  • so .kommen in einigen Fällen schlechte Sprachkenntnisse hinzu,

Wir benötigen begabten akademischen Nachwuchs dringend.
Die naturwissenschaftlichen Fachverbände fordern daher:

In Deutschland muss - mit Bezug auf die Aufnahme ausländischer Studierender - ein umfassendes, streng leistungsorientiertes Stipendiensystem aufgebaut werden.
In dieses müssen sowohl Spenden- und Stiftungsgelder als auch staatliche Mittel fließen.Vielmehr müssen, will man den Hochschulstandort Deutschland
sichern und sogar weiter ausbauen, unverzüglich beträchtliche Finanzmittel in dieses Stipendienprogramm investiert werden.

Für die vier Gesellschaften erteilt Auskunft:

Professor Dr. Henning Hopf Präsident der Gesellschaft Deutscher Chemiker
Technische Universität Braunschweig
Institut für Organische Chemie
Hagenring 30
38106 Braunschweig
Tel.: 0531/391-5255
Fax: 0531/391-5388
E-Mail: h.hopf@tu-bs.de

Download Erklärung pdf-File (76 KB)


 

GDCh

 

vbbm

 

GDNÄ

 

 

 

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