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Tagungen - Tagungsberichte - GDCh - DECHEMA - VDI


Tagungsbericht - 10. Kolloquium des Arbeitskreises Prozessanalysentechnik PAT - 25. und 26. November 2014 bei Endress+Hauser
                              in Gerlingen bei Stuttgart
 

Rückschau und Kurzabstracts

 

 



 

War das die Anziehungskraft von Gerlingen? Oder doch die Thematik des Kolloquiums,
die Biotechnologie?

Seit Wochen war das Kolloquium ausverkauft!
Egal - 130 Analytiker ließen sich verlocken, sich an der superben Gastfreundschaft
von Endress+Hauser, dem "Arbeitgeber des Jahres 2014" zu erfreuen.

 

   

Bildergalerie vom 10.Kolloquium des
AK Prozessanalysentechnik (AK PAT)


 

Die Sponsoren des 10. Kolloquiums

 

Der Gastgeber Endress+Hauser

Die Firmenphilosophie, Offenheit und Transparenz, spürten die Gäste des zehnten AK PAT Kolloquiums in jedem Moment ihres Aufenthaltes in Gerlingen.
Als ein Familienunternehmen seit 60 Jahren, mit weltweit 12.000 Mitarbeitern und jährlich 2 Milliarden Umsatz, sichert Endress+Hauser mit 130 Millionen Investitionen die neue Plattformstrategie in der Produktion.
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Das Fazit zum Kolloquium

Es war in dem Sinne erfolgreich, in dem es die Schwächen in der Vermarktung von PAT ebenso aufzeigte wie das Beharren auf den bewährten, eingefahrenen Gleisen der laborgestützten

Analytik in der Biotechnologie.

Es gab ntürlicherweise sehr viel Biotechnologie (BT), allerdings weniger PAT zu hören und zu sehen. Was ebenso natürlicherweise an der Thematik des Kolloquiums lag, wie gleich einsichtig wird.

Biotechnologie beschreibt evolutionäre Prozesse,die sich dynamisch ständig verändern - ausführlich vorgestellt in den teils sehr fachlastigen Beiträgen.
Offline-Kalibration, Chemometrie, Gesichtserkennungsprogramme, DNA basierte Marker, visuelle Prüfung, Goldener Batch, personalised healthcare approach, Softsensor - dies sind nur einige der auf die gemeinsame Zukunft von Biotechnologie PAT neugierig machenden Stichworte in den Vorträgen.

Warum wird PAT nun nicht mehr eingesetzt??
Dies kristallisierte sich als die am häufigsten gestellte Frage heraus - und mehr noch:
ist PAT überhaupt von Nutzen für BT?

Zwei, drei Antworten, vor allem in der ausgesprochen engagiert und informativen Podiumsdiskussion, zu diesen fordernden Fragen gab es, wie z.B. die von der fehlenden Anlagenkontrolle, die PAT nicht möglich macht. Oder die Industrie, die sich nicht um PAT gekümmert hätte.
Möglicherweise hat die PAT dennoch eine Zukunft in der Biotechnologie, zumindest setzen Endress+Hauser mit seiner PAT-Initiative für das Zentrallabor und Bayer Technology Services mit dem BT-BayChromat zwei markante Zeichen.

Und was hat die Biotechnologie davon? Hier ist eine mögliche Antwort oder besser die Forderung der Biotechnologie :

How can the maximum information content be extracted from the combination of process analysers? How can this da ta be efficiently exploited and managed for the whole bioprocess lifecycle?
(Patrick Sagmeister)

P.S. : Und überraschend ist dann doch die Erkenntnis, wie intensiv an der Entwicklung von Vaccinen zur Bekämpfung von Malaria oder Gippeinfektionen gearbeitet wird, versuchsweise sogar mit der PAT.
Und nicht ganz so überraschend die Hinweise auf den schon sehr nahe liegenden Zeitpunkt zum Werden eines neuen Genotyps - Menschwerdung im Labor, allerdings noch ohne die PAT.

 

Das Programm - Die Themen

Biotechnologie in der Lebensmittelindustrie und in der Landwirtschaft
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  • Aufschluss von Lignocellulose zur Gewinnung von Zucker und Lignin in einer Bioraffinerie
    Susanne Zibek, FhG IGB, Stuttgart - Steffen Rupp, Thomas Hirth, Uni Sttuttgart Inst. Interfacial Engineering
                
    und vergl. hierzu auch
    Plattformchemikalien aus nachwachsenden Rohstoffen – im industriellen Maßstab - FhG CBP Leuna


  • Optische Verfahren zur Prozessanalytik in der Lebensmittelverarbeitung
    Bianca Grote, Cassiano Ranzan, Olivier Paquet-Durand, Maruis Nache, Bernd Hitzmann, Universität Hohenheim, Stuttgart, Prozessanalytik und Getreidewirtschaft

  • Höher, schneller, weiter … Molekularbiologische und biotechnologische Hochdurchsatzanalytik in der modernen Pflanzenzüchtung
    Claude Urbany, KWS SAAT AG, Einbeck

Automatisierung von BT-Prozessen
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  • Moderne biotechnologische Produktion – Sklavin des Labors?
    Michael Hanko, Angela Eubisch, Endress+Hauser Conducta GmbH+Co.KG, Forschung und Entwicklung, Waldheim

  • Prozessanalytische Werkzeuge für die Automatisierung von Bioprozessen
    Jens Tränkle, Bayer Technology Services GmbH, Leverkusen

  • A generic approach for modelling evolutionary processes with multivariate methods
    Frank Westad,Geir Rune Flaaten, Brad Swarbrick, CAMO Software AS, Oslo

Podiumsdiskussion
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  • Process Improvement“ contra „FDA regulations

Methodentransfer „Vom Labor in den Prozess“
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  • Innovative mechanistic methods for the bioprocess lifecycle
    Patrick Sagmeister, EXPUTEC GmbH
      
  • Applied Information- and Knowledgemanagement for seamless information transfer from Discovery to Production
    Andreas Schneider, Roche Diagnostics International
     
  • Entwicklung QbD-gerechter integrierter pharmazeutischer Produktionsprozesse im industriekonformen Scale-down-Maßstab
    Reiner Luttmann, Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Hamburg

Neue Sensorik im Reaktor
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  • Process Raman Spectroscopy for In-Line Monitoring of Dynamic Cell Cultures in Real Time
    Alexander Pitters, Kaiser Optical Systems, Lyon, France
     
  • Fiber based In- and On-line-Measurements in Photo(bio)reactors
    Michael Sandmann, Universität Potsdam, Physikalische Chemie – innoFSPEC, Potsdam

  • Bedarfsgerechte Fütterung und Identifikation von Prozessereignissen in der Impfstoff-Produktion durch modellbasierten Softsensor
    Manfred Brunen, Novartis Vaccines and Diagnostics GmbH, Marbur
     

Postersession

13 Poster gaben Anlass zu angeregten Gesprächen in den Vortragspausen. Ausgezeichnet von der Jury als bestes Poster wurde die Arbeit von der Reutlingen University, Process Analysis and Technology, mit dem Titel

MultiSpec@Cell - Multimodal Spectroscopic Investigation for inline
determination of cell viavility
-
Autoren Barbara Boldroni, Tobias Drieschner, Anita Lorenz, Karsten Rebner.


Das 11. Kolloquium wird am 1./2. Dezember 2015 in der TU Wien stattfinden
- und in diesem Jahr feiert der Arbeitskreis PAT sein zehnjähriges Jubiläum -



Das Programm des 10. Kolloquiums

 

 

 



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