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Tagungsbericht - 11. Kolloquium des Arbeitskreises Prozessanalysentechnik PAT - 30. November - 2. Dezember 2015 an der TU Wien
 

Rückschau und Kurzabstracts

 

 


 

11. Kolloquium Prozessanalytik Wien 2015 - 01.-02.12.2015
(Vorprogramm 30.11.2015)

Vom Sensor zur Prozessinteligenz

170 Analytiker ließen sich von der Kulturstadt Wien verlocken, einen anspruchsvollen Abend in einem der ältesten und schönsten Teile Wiens, dem Wiener Palaisviertel und der Ferstel Passage zu verbringen.


 

   

Bildergalerie vom 11.Kolloquium des
AK Prozessanalysentechnik AK PA(T)

TU Wien - Vortragssaal

Die Podiumsdiskussion

Das Palais Ferstel

 

 

 

 

Die Sponsoren des 11. Kolloquiums

 

Die Podiumsdiskussion
zur ProzessAnalysenTechnologie PAT fand unter dem bezeichnenden Motto

Was und wofür ist PAT eigentlich?
Keiner versteht PAT, wollen wir das so lassen?

statt, ergänzt durch den Moderator Peter Illetscklo (Der Standard) mit der provokativen Frage

Was bringt die PAT, kostet sie nur Geld?

Entsprechend (selbst)~kritisch und nüchtern wurde die aktuelle Situation der PAT von den Diskutanten beschrieben.
Auch zehn Jahre nach der Gründung des Arbeitskreises zur PAT ist diese noch nicht so richtig in der produzierenden Industrie `angekommen`. Ausgenommen, wie schon bisher, die Pharmaindustrie, die schon lange auf die PAT setzt und schon bei der Prozessentwicklung an die PAT denkt. Allerdings auch, um den den US-amerikanischen Vorgaben der FDA zu genügen.

Damit ist die Situation in Deutschland sehr deutlich gemacht : Die PAT ist nur dann willkommen, wenn entsprechende behördliche Auflagen existieren.

Die technologische Komplexität
z.B. von Spektrometern wurde auch als ein wesentliches Hindernis angesprochen, diese an die PAT-Bedingungen anzupassen. Gerade für die KMU`s wären die Kosten für die Einbindung in die PAT zu hoch.

Für die KMU`s gab es dannach noch weitere Vorschläge zur PAT-Bindung. Zum einen sollten diese sich zu diesem Projekt zusammenschließen, um mit den Großen mithalten zu können. Zum anderen wäre es eine Zukunftssicherung, wenn sie sich mehr als Diesntleister verstehen würden, weniger produktverliebt, mehr prozessverliebt.

Die Hype um die Industtrie 4.0
ist für PAT eine große Chance zur Marktdurchdringung. Die zunehmende Digitalisierung der Messinstrument zu smarten Analystoren ermöglicht zumindest eine etwas leichtere Einbindung in die laufenden Produktionsprozesse.
Noch mehr wird hier für das Prozessverständnis erwartet, das in vielen Fällen noch nicht für den PAT-Einsatz ausreichend ist.

Was also ist (noch) zu tun? Marketing für die PAT!
Wenn, dann aber professionell, d.h. die PR-Maßnahmen müssen auf die jeweiligen Zielgruppen abgestimmt sein, allgemeine Aussagen wie die "Effizienz verbessern" sind nicht ausreichend. Im engen Dialog mit dem Kunden müssen die Argumente zum Einsatz von PAT auch und gerade in laufende Produktionsprozesse vorgetragen werden.

Und was kann beim Arbeitskreis AK PAT verbessert werden?
Das noch gelebte Silodenken soll aufgegeben werden zugunsten der Definition einer Plattform für die Prozessanalysentechnologie PAT und deren Vermaktung. Voraussetzung hierfür ist das Denken in Netzwerken, die Öffnung zum Kunden sowie das oben schon beschriebene Marketing.

Der Blick zu den (schon) praktizierten Anwendungen

  • Ressourcenanalytik mit Hilfe von Online-Verfahren wird immer bedeutender für Bergbau- und Aufbereitungstechnologien sowie für die Rohstoffgewinnung aus Sekundärrohstoffen.

  • Boden als Ressoource - Analytik auf dem Acker - 2 Problembereiche : Düngemittelgewinnung - Bodenfruchtbarkeit

  • Raman-Analysator für die Charakterisierung von Mineralien (inline)
    Labor to the rocks - keine Probennahme - Echzeitmonitoring

  • embedded systems : hard und software in einem Analysen-System - Ergebnisse über PLS zur Cloud - 100 Geräte im Einsatz bei Erntemaschinen - Fahrer entscheidet über Qualität - www.embedded-spectroscopy.com

  • Cyber-Physical Systems in der Produktion - Automatisierungspyramide war gestern, heute Produktion on demand (nach Bedarf) - Smart Sensors - MEMS-Sensoren ( Mikro-Electro-Mechanical-Systems)

  • Chip : Auf dem Weg zur dezentralen PAT mittels miniaturisierter Sensorik -
    m
    -MS, m-FID - Analyssator auf einem Chip

  • Quantenkaskadenlaser QCL für H2S im Clasusprozess für die Papier/Zellstoff-Industrie

Tagungsband des 11. Kolloquiums

 

Eppendorf goes Bioprozessmarkt

Das Unternehmen 2007 betrat mit der Übernahme von New Brunswick™ Scientific auch den Bioprozessmarkt.
Dieser strategische Schritt brachte 70 Jahre Erfahrung, die New Brunswick mit autoklavierbaren und in situ sterilisierbaren Fermentern und Bioreaktoren erworben hatte, in das Unternehmen ein,

Im Jahr 2012 stärkte Eppendorf seine Kompetenz und sein Produktangebot in der Bioprozesstechnik zusätzlich durch die Übernahme von DASGIP®, einem Vorreiter in der Entwicklung und Herstellung von Parallelen Bioreaktoren im kleinen und Labormaßtab sowie IT-Systemen. Ideal geeignet für hohe Durchsätze und Prozessentwicklung, bereicherte das DASGIP Sortiment das Eppendorf-Angebot für Bioprozesstechnik.
Mit einer umfassenden Auswahl
an Einweg- und herkömmlichen Produkten für die Kultivierung von Säugerzellen, Mikroorganismen, Insekten-, Pflanzen- und Algenzellen bei Arbeitsvolumina von 60 mL bis 2.400 L bietet das Bioprozess-Sortiment von Eppendorf Lösungen für alle Anforderungen – von der Prozessentwicklung bis hin zur Produktion.

Eppendorf Firmen-Profil


Das 12. Kolloquium wird am 29./30. November in Berlin stattfinden
mit dem Themenschwerpunkt

Prozessanalytik in der Pharma- und Lebensmitteltechnologie


 

 

 



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