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Neuartige Technologie zur Wasserstofferzeugung mit dem Plasmalyzer® - Den Energieträger Wasserstoff ressourcenschonend auf einfachem Wege mit hohem Wirkungsgrad erzeugen




Berliner Unternehmen erzeugt aus Abwasser und Erneuerbaren Energieträgern sauberen Kraftstoff

- Die Pressekonferenz am 17.10.2018 -

Berlin, 22.10.2018

Der Firmensitz in Berlin-Adlershof

 

Die Demonstrationsanlage

 

Jules Verne 1874 :
"Wasser ist die Kohle der Zukunft" -


DerTankvorgang
(ähnlich dem bei herkömmlichen erdgasbetriebenen Pkw's)

 

Das Plasmalyse-Verfahren zur Herstellung von Wasserstoff aus Schmutzwasser
In der Demonstrationsanlage im Technologiepark Berlin-Adlershof (s.o.) stellt Graforce in einem selbst entwickelten Plasmalyse-Verfahren (in einem hochfrequenten Plasmaprozess) Wasserstoff her.
Dabei wird Schmutzwasser, das beispielsweise bei Produktionsprozessen in Biogas-, Klär- oder Industrieanlagen anfällt, mit Hilfe von elektrischem Strom (genauer : in einem elektrischen Feld, also ohne die Berührung mit dem Schmutzwasser) in Sauerstoff und Wasserstoff gespalten – ähnlich der Elektrolyse. Anschließend wird der so gewonnene Wasserstoff mit Biogas gemischt, und es entsteht E-Gas, das als Kraftstoff in Erdgasfahrzeugen sowie als Brennstoff in Blockheiz- und Gas-kraftwerken eingesetzt werden kann. Ffür das Verfahren kann natürlich regenerativer Strom genutzt werden.

Die Kosten
Während die Kosten für die Wasserstoff- Herstellung in herkömm-lichen Verfahren bei sechs bis acht Euro pro Kilogramm Wasserstoff liegen, sind sie mit dem Plasmalyzer lediglich drei Euro (Basis: 0,08 Euro Stromkosten pro kWh).
Für 10 EURO könnte ein Ford Focus etwa 180 km gefahren werden.

 

Funktionsweise Plasmalyse
Die Abwässer aus Klärwerken, Biogas- oder Industrieanlagen enthalten einen hohen Anteil an Stickstoffverbindungen. Durch den plasmaprozess wird das Wasser (H2O) sowie darin enthaltene Stickstoffverbindungen (Harnstoff, Aminosäuren, Nitrate und Ammonium) entsprechend ihrer Bindungsenergie in einzelne N-, H- und O-Atome aufgespalten. Diese verbinden sich anschließend neu.

Das nun gereinigte Wasser kann wieder dem natürlichen Kreislauf zugeführt werden, während Wasserstoff, Sauerstoff und Stickstoff in eine Gasmembran geleitet und dort sortiert werden. Stickstoff und Sauerstoff entweichen in die Luft, der verbleibende Wasserstoff wird in einen Tank gefüllt.

E-Gas
Der so gewonnene Wasserstoff wird mit Biogas gemischt. Das dabei entstehende Endprodukt ist E-Gas: ein umweltfreundlicher Kraft- und Brennstoff mit hohem Wirkungsgrad, der in handelsüblichen Erdgasfahrzeugen der neuesten Generation sowie in Kraftwerken zur Strom- und Wärmegewinnung zum Einsatz kommen kann.

Der Plasmalyzer
Der jetzige Durchsatz beträgt ca. 6000 l/h Abwasser. Alle halbe Jahre sollte das Gerät ausgekärchrt werden.


Berliner Wasserbetriebe sehen Potenziale für den Umweltschutz

Die Berliner Wasserbetriebe stellen Graforce als Kooperationspartner Zentrat- und Brüdenwasser zur Verfügung, um die darin enthaltenen chemischen Bestandteile zur Kraft- und Brennstoff-gewinnung zu nutzen.
Hier ist insbesondere die Reststoffverwertung des Klärschlamms, von dem jährlich 90 Tto anfallen, interessant.

Der Vorstandsvorsitzende der Berliner Wasserbetriebe :
„Im Rahmen der vielfältigen Aktivitäten der Berliner Wasserbetriebe ist die Umwandlung der in den Abwässern enthaltenen Schadstoffe in Kraft- und Brennstoff und die gleichzeitige Reinigung eine Chance für uns„ weil sie eine Lösung für die hochkonzentrierten und schwer behandelbaren Prozesswässer bei der Abwasserreinigung bieten kann.“

 

Audi prüft die Abwassernutzung von Methanproduktion bei
E-Fuels

Auch Audi setzt seit Jahren auf alternative, synthetische Kraftstoffe (E-Fuels, E-Gas, E-Diesel).

Dr. Hermann Pengg, Leiter Projektmanagement erneuerbare
Kraftstoffe bei Audi und Geschäftsführer der Audi Industriegas GmbH
:
„Für eine klimaschonende, emissionsarme Mobilität erforschen wir im Rahmen unserer E-Fuels-Strategie unterschiedliche Antriebsarten und Kraftstoffe. Die Plasmalyse von Graforce ist ein wichtiger Beitrag für die Herstellung von emissionsarmem Kraftstoff und kann gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit und Effizienz von Biogas- und Power-to-Gas-Anlagen erhöhen.“

Die Pressemitteilung

 

 

 


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