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Heizkraftwerk Chemnitz nutzt neuartige Technologie von Gore zur Rauchgasreinigung 

- GORE Mercury Control Systems (GMCS) -

Chemnitz, Deutschland, 21 August 2018

Als Betreiber des Heizkraftwerkes Chemnitz
investiert der Energieversorger eins energie in sachsen GmbH & Co. KG in eine neuartige Technologie zur Rauchgasreinigung.

Es handelt sich dabei um eine
Sorbent-Polymerkatalysator-(SPC) Technologie der Firma Gore.
Sie sorgt für die Abscheidung von Schwefeldioxid (SO2) sowie elementarem und oxidiertem Quecksilber aus industriellen Abgasen.

Der Einbau dieser SPC-Module am Standort Chemnitz erfolgt im Zeitraum vom 19. bis 22. August 2018. Durch die neuen Module sinkt der Quecksilber-Ausstoß um die Hälfte. Damit hält eins die neuen Grenzwerte ein. 

 

Denn dort erfolgt nach verschiedenen Testinstallationen
an anderen Standorten nun der erste kommerzielle Einsatz des GORE Mercury Control Systems (GMCS) - so die offizielle Herstellerbezeichnung. Aufgrund des vergleichsweise unkomplizierten Einbaus in bestehende Anlagen, könnte sich diese Technologie auch als praxiserprobte Alternative für andere kohlebasierte Kraftwerke anbieten. Das fest eingebaute Sorbent-Polymerkatalysator-System beruht auf einzelnen stapelbaren Modulen und kann nach Bedarf erweitert werden, um so die angestrebten Emissionswerte für Quecksilber- und Schwefeldioxid zu erreichen. 

 

 

Roland Warner, Vorsitzender der Geschäftsführung von eins, erklärt:
„Die Wärmeversorgung in Chemnitz basiert heute noch zu großen Teilen auf Braunkohle. Bei dieser Art der Wärmegewinnung entsteht Quecksilber, das entsorgt werden muss. Gegenüber herkömmlichen Abscheide-Technologien bietet die SPC-Technik von Gore entscheidende Vorteile, die für noch sauberere Abluft sorgen. Deshalb ist die Investition wichtig, um die Kohleblöcke bis zu ihrer Abschaltung im Jahr 2029 in einem umweltfreundlichen Rahmen zu betreiben.“

Mirco Bülow, Leitung Marketing und Kommunikation Performance Solutions Europe bei W. L. Gore & Associates
„Durch die Bemühungen der UN, die weltweiten Quecksilber-Emissionen zu reduzieren, steigen auch die europäischen und nationalen Auflagen für Kohlekraftwerke“, ergänzt Mirco Bülow, Leitung Marketing und Kommunikation Performance Solutions Europe bei W. L. Gore & Associates.
„Die Firma eins möchte hier in Sachsen noch mehr für die Umwelt und ihre Mitarbeiter tun. Die Technologie von Gore ermöglicht dies. Denn mit ihr

entfällt zum Beispiel auch die Zugabe chemischer Additive wie bei herkömmlichen Abscheideverfahren.

Die GMCS-Module sind für eine mehrjährige Betriebsdauer ausgelegt und benötigen in dieser Zeit keine zusätzliche Wartung“.

 

 

 

Gores Quecksilberfilter
haben sich bereits seit vier Jahren in verschiedenen US-Steinkohlekraftwerken bewährt. In Deutschland ist das Heizkraftwerk Chemnitz Vorreiter.

 

zu W. L. Gore & Associates GmbH

zu eins energie in sachsen





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