Analytic Journal - Lösungen für die Prozessanalytik und Umweltanalytik

 

 

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Studium Analytik - Berufs~Verbände - Politik - Industrie


 

Berufs~Verbände - Industrie - Politik - Studium Analytik
 

Neue Website "Chemie studieren" - Um Abiturienten und andere Interessierte bei der Entscheidung für ein Chemiestudium zu unterstützen - Juli 2016

.... Die neue Internetseite „Chemie studieren“ gibt einen Überblick über die vielseitige Welt der Chemie. Ausführlich werden der Aufbau eines Chemiestudiums mit allen möglichen Abschlussarten dargestellt und die Unterschiede des Studiums an Universitäten und Hochschulen für Angewandte Wissenschaften erläutert. Unter der Rubrik „Hochschulen in der Nähe“ finden sich die Kontaktdaten, Studienberater und Webseiten aller Universitäten, Hochschulen für Angewandte Wissenschaften und Pädagogischen Hochschulen in Deutschland, die Studiengänge rund um die Chemie anbieten.

„Chemie studieren“ stellt zahlreiche Fachrichtungen innerhalb der Chemie vor, wobei die Schwerpunkte jeweils auf einer kurzen Darstellung des Fachgebiets, dem Ablauf eines Studiums in der Fachrichtung und auf den beruflichen Möglichkeiten nach dem Abschluss liegen. Darüber hinaus geben Chemiker und Chemikerinnen in Erfahrungsberichten aus erster Hand einen Einblick in Studium und Berufsleben .....

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Statistik 2015 der Chemie-Studiengänge

... Danach sind die Anfängerzahlen in Chemie und Biochemie erneut angestiegen, während sie in Lebensmittelchemie und an Fachhochschulen auf Vorjahresniveau blieben. Die Gesamtzahl der Studienanfänger lag mit 11.586 bereits im fünften Jahr bei über 10.000. Zählt man Master- und Diplom-Abschlüsse zusammen, sind die Absolventenzahlen in Chemie und an Fachhochschulen gegenüber dem Vorjahr gestiegen, in Biochemie und Lebensmittelchemie leicht gesunken ...

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Bachelor-Studium an Universitäten - Welche Inhalte sind essentiell - aktualisierte Empfehlungen für die zukünftige Ausgestaltung und Weiterentwicklung des Bachelor-Studiengangs Chemie an Universitäten

Wissenschaftlicher Pressedienst Chemie Nr. 23/15 der Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V. (GDCh)
Frankfurt a.M.,14.4.2015

Es geht um eine Katalogisierung von wichtigen wissenschaftlichen Inhalten und Kenntnissen, die deutschlandweit in einem Bachelor-Studium Chemie vermittelt werden.

Die Zusammenstellung der Lehrinhalte und Lernergebnisse soll dazu beitragen, weiterhin die sehr hohe, einheitliche Qualität des Chemiestudiums in Deutschland zu gewährleisten. Dabei geht die Kommission selbstverständlich davon aus, dass einzelne Hochschulstandorte spezifische Schwerpunkte setzen. Der vorgestellte Katalog ist umfangreicher als der eines typischen sechssemestrigen Bachelor-Studiums. Durch die Auswahl von Inhalten bilden Hochschulen verschiedene Profile aus, was wünschenswert ist.

Besonderen Wert legt die Kommission darauf, dass die stetige Zunahme von Detailwissen nicht dazu führt, dass praktische Laborausbildung zurückgedrängt wird. Für die spätere Berufsbefähigung ist es von essentieller Bedeutung, dass das Experimentieren, Beobachten und Beurteilen von Versuchsergebnissen ausreichend Zeit im Studium erhält.

Die Kommission sieht Handlungsbedarf bei der angemessenen Vermittlung von Mathematikkenntnissen; denn das Abiturwissen ist häufig nicht ausreichend. Ähnliches gilt für Physikkenntnisse, die im Chemie-Studium vorausgesetzt werden.

Vorrangiges Studienziel bleibt selbstverständlich die Vermittlung chemie-spezifischer Kenntnisse, Konzepte und Kompetenzen. Zunehmend gewinnen Themen wie Energie, Materialien sowie die nachhaltige Verwendung von Ressourcen Bedeutung in der politischen und öffentlichen Diskussion, was eine Fortentwicklung des Curriculums erforderlich machen kann. So könnten im Bachelor-Studium auch die Energiewende und Rohstoffverknappung chemiebezogen diskutiert werden.

Für das Regelstudium empfiehlt die Studienkommission die Beibehaltung des sechssemestrigen Bachelor-Studiums, das eine Bachelorarbeit (Thesis) einschließt. Es ist anzustreben, dass das Bachelor-Studium ein Zeitfenster aufweist, das eine erhöhte Mobilität der Studierenden (z.B. für Auslandsaufenthalte oder Industriepraktika) erleichtert.

... mehr zu den "Empfehlungen der GDCh-Studienkommission zum Bachelor-Studium Chemie an Universitäten"

Practical Gas Chromatography – A Comprehensive Reference“,  K. Dettmer-Wilde, W. Engewald (Editors) -

Ein neues Buch über Gaschromatographie

Zum 30th International Symposium on Chromatography (ISC 2014) in Salzburg wird vom Springer-Verlag ein neues Buch zur Gaschromatographie (GC) mit dem Titel „Practical Gas Chromatography – A Comprehensive Reference“, K. Dettmer-Wilde, W. Engewald (Editors), vorgestellt. An dieser Stelle mag man sich fragen, ob ein neues Buch zur GC wirklich gebraucht wird oder ob dies längst ein „alter Hut“ ist.

Die GC hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einer weit verbreiteten, ausgereiften und äußerst leistungsfähigen Trenn- und Analysentechnik für flüchtige Stoffe oder in flüchtige Substanzen umwandelbare Analyten entwickelt. Sie bleibt damit eine unentbehrliche Ergänzung zur HPLC. Zudem ist die Kombination der Gaschromatographie mit der Massenspektrometrie zur Untersuchung flüchtiger Stoffe ohne Konkurrenz.

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 Quelle : Mitteilung Prof. Dr. Engewald v. 11.12.2014

 

Fortbildungsprogramm 2015 - Das Angebot von 83 Kursen aus 14 Fachgebieten

Wissenschaftlicher Pressedienst Chemie Nr. 48/14 der Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V. (GDCh)
Frankfurt a.M., 28.10.2014

Fortbildungsprogramm Chemie 2015

Unverzichtbare Bausteine für die Karriere

Mit dem Fortbildungsprogramm 2015 bietet die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) vielseitige Möglichkeiten an, um sich fachlich, beruflich und persönlich weiterzuentwickeln. Das Angebot von 83 Kursen aus 14 Fachgebieten erstreckt sich von klassischen Themen wie der Analytischen Chemie oder Synthesemethoden bis hin zu nicht direkt chemiebezogenen Kursen wie „Patent Know-how“ oder „New Business Development“. Das Programm wurde um zahlreiche neue Kurse ergänzt, z.B. „Wertstoffkreisläufe versorgungskritischer Materialien“ oder „Laborautomation zur Hochdurchsatz-Experimentation“. Hervorzuheben sind erneut die GDCh-Fachprogramme „Geprüfter Wirtschaftschemiker (GDCh)®“ und „Geprüfter Qualitätsexperte GxP (GDCh)“. In allen Kursen profitieren die Teilnehmer – in diesem Jahr waren es über 1.000 – von Referenten mit hoher Erfahrung und Kompetenz.

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 Quelle : Pressemitteilung der GDCH v. 28.10.2014


Studienbedingungen 2014 - Die 5. Allensbachumfrage zu Studienabschluss (Bachelor), Studienfinanzierung, Wohnungssituation und Auslandsaufenthalte

 

Zum 5. Mal hat das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Reemtsma Begabtenförderungswerks eine repräsentative Umfrage unter Studenten aller Fachrichtungen im Alter von 18 bis 29 Jahren durchgeführt.
Die Themen in der Allensbach-Umfrage :

  • Der Bachelor : Abschluss ohne Wert? (Umfrage lang S.36ff)
    ... 61 Prozent der heutigen Bachelor-Studenten planen, im Anschluss an den Bachelor noch einen Master-Abschluss zu machen. Lediglich 19 Prozent haben dies nicht vor, 20 Prozent sind noch unsicher. ...
    ... Lediglich 17 Prozent der jetzigen Bachelor-Studenten, die im Anschluss einen Master-Abschluss machen wollen, planen dies im Ausland; 67 Prozent von ihnen möchten den Master-Abschluss lieber an einer deutschen Hochschule erwerben.
  • Wohnungsnot
    72 Prozent der Studenten berichten von Schwierigkeiten bei der Wohnungssuche, jeder Dritte sogar von erheblichen Schwierigkeiten. Lediglich 26 Prozent der Studenten finden es (eher) leicht, eine bezahlbare Wohnung zu finden.
  • Studienfinanzierung
    60 Prozent der Studenten stehen im Monat zwischen 400 und 800 Euro zur Verfügung, 18 Prozent verfügen im Monat über mehr als 800 Euro. 64 Prozent der Studenten erhalten finanzielle Unterstützung durch ihre Eltern, 58 Prozent jobben nebenher. Jeder dritte Student erhält zudem BAföG, weitere 25 Prozent können auf Erspartes zurückgreifen und 4 Prozent der Studenten erhalten Geld aus einem Stipendium.
  • Studieren im Ausland
    Das Ausland genießt große Attraktivität. So waren bereits 18 Prozent der Studentinnen und 15 Prozent der Studenten während ihres Studiums längere Zeit im Ausland, 28 Prozent der weiblichen und 26 Prozent der männlichen Studenten haben dies noch vor. Stipendiaten sind überdurchschnittlich aktiv: 42 Prozent waren bereits im Rahmen ihres Studiums im Ausland, weitere 22 Prozent haben dies fest vor.
  • Erwartungen an die berufliche Tätigkeit
    An der Spitze stehen weiche Faktoren: 73 Prozent wünschen sich ein gutes Betriebsklima ...

Quelle : Reemtsma Begabtenförderungswerk

Zusammenfassung der Studie

Langfassung der Studie


Das Deutschlandstipendium - Neue Ansätze bei der Vergabe

Das Deutschlandstipendium
fördert begabte und leistungsstarke Studierende. Neben erstklassigen Noten sollen bei der Vergabe des Deutschlandstipendiums auch gesellschaftliches Engagement und besondere persönliche Leistungen berücksichtigt werden.
Die Stipendiaten werden mit 300 EURO mtl. unterstützt.150 EURO zahlen private Förderer, 150 EURO steuert der Bund bei.
Bewerbungen direkt bei den teilnehmenden Hochschulen, z.B. die TH Nürnberg.

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Klare Regeln für "Peer Rview" und "Open Access" von der GDCh gefordert - Neue Ansätze für Publikationsmodelle

Wissenschaftlicher Pressedienst Chemie Nr. 61/13 der Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V. (GDCh)
Frankfurt a.M., 19. Dezember 2013

Zur Zukunft des wissenschaftlichen Publizierens

Gesellschaft Deutscher Chemiker bezieht Position

Ob die Veröffentlichung wissenschaftlicher Arbeiten in Zukunft dem tradierten Pfad des „Peer Review“ folgt, oder ob neue „Open Access“ Ansätze verfolgt werden sollten, wird in der wissenschaftlichen Gemeinschaft heftig diskutiert. Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) hat nun mit einem Positionspapier ihre Sicht dargelegt. Sie begrüßt neue Ansätze im Publikationswesen, sieht aber klare Anforderungen bezüglich Qualitätssicherung der Arbeiten und Finanzierung von Open Access Modellen.

Die unabhängigen Gutachter aus dem gleichen Fachgebiet wie der Autoren garantieren im Peer Review Verfahren die Qualität und die wissenschaftliche Plausibilität der veröffentlichten Arbeiten. Dies muss bei neuen Ansätzen aus Sicht der GDCh unbedingt gewährleistet bleiben. Ebenso gilt es, die langfristige Verfügbarkeit der Texte, vor allem bei rein elektronischen Publikationen, sicherzustellen. Schlussendlich muss ein nachhaltiges und tragbares Finanzierungsmodell für Open Access etabliert werden.

Alle Standpunkte der GDCh und ihre Empfehlungen hinsichtlich neuer Publikationsmodelle finden sich im aktuellen Positionspapier. Es ist kostenfrei als PDF auf Deutsch und Englisch im Internet unter www.gdch.de/positionen verfügbar.

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 Quelle : Pressemitteilung der GDCH v. 19.12.2013


Die GDCh hebt den Boykott des CHE-Ranking unter bestimmten Randbedingungen auf - Lehr-Rating statt Lehr-Ranking

Wissenschaftlicher Pressedienst Chemie Nr. 60/13 der Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V. (GDCh)
Frankfurt a.M., 18. Dezember 2013

Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) und das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) haben sich auf Maßnahmen geeinigt, die das CHE-Ranking für das Fach Chemie verbessern werden.

Im September 2012 hatte der GDCh-Vorstand in einem Boykottaufruf den Chemie-Fachbereichen und -Fakultäten empfohlen, sich nicht mehr am CHE-Ranking zu beteiligen.
In der GDCh-Vorstandssitzung am 2. Dezember 2013 wurde nun beschlossen, den Aufruf zum CHE-Boykott unter der Voraussetzung aufzuheben, dass bestimmte, im Einvernehmen von GDCh und CHE erarbeitete Maßnahmen umgesetzt werden.
Bis dahin wird es keine neue Erhebung vom CHE für das Fach Chemie geben. In einer Vereinbarung haben die GDCh und das CHE die Maßnahmen zur Fortentwicklung des CHE-Hochschulrankings für das Fach Chemie festgelegt.

Zu diesen Maßnahmen gehört u.a. eine noch stärkere Fokussierung des Rankings auf die Zielgruppe der Studieninteressierten. Eine Bewertung der Forschung durch das CHE wird nicht mehr erfolgen. Die Methodik und die empirischen Verfahren des CHE werden weiter entwickelt,

so dass ein Lehr-Rating ("Einschätzung" d.Rd.) an die Stelle
des Lehr-Rankings ("Rangliste" d.Rd.) tritt.

Für dieses Lehr-Rating ist maßgeblich, dass definierte Standards erfüllt werden. Eine zwangsläufige Aufteilung in verschiedene Qualitätsgruppen und die daraus resultierende Stigmatisierung der Schlussgruppe erfolgt nicht. Das CHE, die GDCh und die Konferenz der Fachbereiche Chemie (KFC) erarbeiten gemeinsam geeignete Standards und Indikatoren, die transparent kommuniziert werden.

Anfang 2014 wird ein Fachbeirat aus Vertretern von GDCh, KFC und CHE eingerichtet, der diese Maßnahmen umsetzt. Die Publikation der Ergebnisse der Erhebung der Chemie-Standorte in Deutschland wird nur dann erfolgen, wenn die oben beschriebenen Ziele erreicht wurden und GDCh sowie KFC einer Publikation explizit zugestimmt haben.

Der volle Wortlaut der Vereinbarung findet sich unter www.gdch.de/positionen


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 Quelle : Pressemitteilung der GDCH v. 18.12.2013

 

Hofmann-Stipendien 2014 ausgeschrieben - Vorschläge bis zum 15.10.2013

300 Euro pro Monat für Chemiestudierende

Die August-Wilhelm-von-Hofmann-Stiftung vergibt auch zum Sommersemester 2014 Stipendien zur Förderung Studierender. Bachelorstudentinnen und -studenten der Chemie und angrenzender Gebiete können von der seit 2011 bestehenden Stiftung ein Stipendium in Höhe von 300 Euro pro Monat ab April 2014 mit einer Laufzeit von 18 Monaten erhalten.
Bewerbungen müssen bis zum 31. Januar 2014 bei den jeweiligen GDCh-Ortsverbandsvorsitzenden oder den Sprechern der GDCh-Jungchemikerforen eingereicht werden.

Bachelorstudierende der Chemie und angrenzender Gebiete mit guten Studienleistungen, die zu Beginn des Sommersemesters 2014 noch drei Semester bis zum Bachelorabschluss vor sich haben, können sich um eines der etwa 20 Stipendien der August-Wilhelm-von-Hofmann-Stiftung bewerben. Wer sein Bachelorstudium im Sommersemester begonnen hat und sich 2014 im 5. Studiensemester befindet, kann sich um eine zwölfmonatige Förderung bewerben.

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Quelle : Pressemitteilung der GDCH v. 12.11.2013

 

Nominieren für die GDCh-Preise 2014 - Vorschläge bis zum 15.10.2013

Die GDCh-Preise 2014

Wie in jedem Jahr werden wir auch in 2014 wieder die begehrten GDCh-Preise an in- und ausländische Wissenschaftler vergeben – sei es für herausragende Leistungen jüngerer Chemiker und Chemikerinnen, sei es für ein Lebenswerk. Mit der öffentlichen Würdigung von Spitzenleistungen fördert die GDCh zugleich das Ansehen der Chemie in der Bevölkerung.
Zwei Preise hat die GDCh neu eingerichtet.
Der Albrecht-Kossel-Preis für besondere Leistungen auf dem Gebiet der Biochemie und der Carl-Roth-Förderpreis, der sich an den Nachwuchs der chemischen Wissenschaften wendet, sind für die Verleihung in 2014 erstmalig ausgeschrieben.
Es ist leicht, sich aktiv an den Nominierungen für unsere GDCh-Preise 2014 zu beteiligen und ich freue mich auf zahlreiche Vorschläge!

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Quelle : Pressemitteilung der GDCH v. 28.8.2013

 

Öffentliche Diskussion des Hochschulrankings - am 4. September von 10:30 bis 12:30 Uhr im Kongresszentrum Darmstadtium, Raum platinum 2, anlässlich des GDCh-Wissenschaftsforums Chemie 2013 in Darmstadt

Wissenschaftsforum Chemie 2013

Chemie und CHE:
Öffentliche Diskussion des Hochschulrankings

Im September 2012 empfahl der Vorstand der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) seinen Mitgliedern und den chemischen Fachbereichen in Deutschland die Nichtteilnahme am Hochschulranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE).
Außerdem setzte er eine Expertenkommission ein, um die GDCh-Position auszuarbeiten zu der Frage, ob sie zukünftig bei diesem Boykottaufruf bleibt oder in Zusammenarbeit mit CHE das Hochschulranking, dem konzeptionelle und methodische Schwächen vorgeworfen werden, weiterentwickelt.

Anlässlich des GDCh-Wissenschaftsforums Chemie 2013 in Darmstadt möchte die GDCh die bisherigen Ergebnisse ihrer Kommission am 4. September vorstellen und sie mit weiteren geladenen Experten öffentlich diskutieren. Ziel ist es, das Bild vom Meinungsspektrum in der GDCh zum Thema Rankings und Ratings zu schärfen. Die GDCh-Kommission wird darlegen, dass bisherigen Ergebnissen zufolge das CHE-Hochschulranking den Spezifika des Chemiestudiums nicht gerecht wird und die vertikale Differenzierung ("Ampel") mit der Unterscheidung in angeblich schlechte, mittlere und gute Standorte wissenschaftspolitisch nicht sinnvoll ist. Die GDCh verlangt eine kritische Prüfung der Zielsetzung, der Methoden und der möglichen Folgen des CHE-Hochschulrankings.

Neben der GDCh-Präsidentin, Professor Dr. Barbara Albert, und dem GDCh-Geschäftsführer, Professor Dr. Wolfram Koch, werden der Sprecher der Konferenz der Fachbereiche Chemie, Professor Dr. Peter Klüfers, der stellvertretende Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Universitätsprofessoren und -professorinnen für Chemie, Professor Dr. Peter Schreiner, und der Präsident der Universität Paderborn, Professor Dr. Nikolaus Risch, teilnehmen. Das CHE ist durch den Geschäftsführer, Professor Dr. Frank Ziegele, vertreten, und vom ZEIT-Studienführer sitzt der Chefredakteur Martin Spiewak auf dem Podium. Moderieren wird Professor Dr. René Matzdorf, Sprecher der Konferenz der Fachbereiche Physik.

Die öffentliche Diskussion findet am 4. September von 10:30 bis 12:30 Uhr im Kongresszentrum Darmstadtium, Raum platinum 2, statt. Medienvertreter haben wie alle anderen Interessierten freien Zutritt.

Quelle : Wissenschaftlicher Pressedienst Chemie Nr. 41/13 der Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V. (GDCh), Frankfurt a.M., 26. August 2013

 

„Berufsperspektiven in der Chemie“ für Absolventinnen und Absolventen einer schulischen oder betrieblichen Ausbildung in der Chemie - Die 90-seitige Broschüre ist jetzt abrufbar

Berufsperspektiven in der Chemie

Informationen von Einsteigern und Profis

Nach den Broschüren „Berufsbilder in der Chemie“ (2012) und „Informationen zum Berufseinstieg“ (2011), die sich an junge Chemikerinnen und Chemiker während und kurz nach dem Studium richten, ist die soeben erschienene Broschüre „Berufsperspektiven in der Chemie“ für Absolventinnen und Absolventen einer schulischen oder betrieblichen Ausbildung in der Chemie konzipiert.

Adressaten sind sowohl Auszubildende und Chemieschülerinnen und Chemieschüler, deren Berufseinstieg in absehbarer Zeit ansteht, als auch diejenigen, die ihre Ausbildung bereits abgeschlossen haben und auf Stellensuche sind. Alle Broschüren werden von der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) herausgegeben.

Quelle : Wissenschaftlicher Pressedienst Chemie Nr. 38/13 der Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V. (GDCh), Frankfurt a.M., 19. August 2013

Zur Broschüre

 

Bachelor und Master – Zielstellung erreicht? Bilanz und Aussicht - Impulsvortrag von Staatssekretär Dr. Knut Nevermann bei gemeinsamen Veranstaltung des VDI-Brandenburg/Berlin und der IHK Berlin am 28. November 2012

Die Kernaussagen des Vortrages

Bachelor als berufsqualifizierender Abschluss
78 Prozent der Uni-Bachelorabsolventen studieren nach Abschluss weiter, bei den Fachhochschulabsolventen waren es 43 Prozent. Fast die Hälfte davon absolvierte ein Master-Studium neben dem Beruf.

Zum WS 11/12 waren bundesweit rund 85 % der Studiengänge umgestellt
• etwa jeder zweite eines Jahrgangs erlangt die Hochschulreife oder eine andere Studienberechtigung
(49 % 2010, 37 % im Jahr 2000).

Initiative der Unternehmen „Bachelor welcome“, jetzt neuer Name: Bologna @ Germany
vom 26. 10.2012).
• neuer Beschluss von 61 Unternehmen mit insg. 4,5 Mio. Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am 25.10.2012.
Abschlüsse werden schneller erworben (60 % beendeten 2010 Studium in Regelstudienzeit).

Zentrales Problem wird seit Jahren nicht gelöst
• etwa jeder zweiter Ingenieurstudent bricht Studium ab (nationaler Bildungsbericht)

Quelle : ... Vortrag

Download Einladungsflyer

 

Studiert Physik!
Die Bologna-Reform hat die Physikstudiengänge modernisiert und verbessert
- Der Umbau ist gelangen nach Ansicht von
Matthias Bartelmann

Viele Aussagen werden getroffen, ohne dass ihre Urheber sie auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft hätten.
Bei weitem die Mehrzahl der in Deutschland neu eingerichteten Studiengänge ist gegenüber den Diplomstudiengängen inhaltlich, methodisch und strukturell verbessert und modernisiert worden.

Behauptung : „Das Bachelor-Master-Studium ist viel verschulter, als es das Diplomstudium war“.
Realität : Nicht nur werden, wo immer möglich, Nebenfächer aus vielen Studienrichtungen angeboten, sondern dort erbrachte Leistungen werden auch dann in erheblichem Umfang für das Physikstudium anerkannt, wenn sie gänzlich fachfremd sind.

Behauptung : „Die Anzahl der Prüfungen hat wesentlich zugenommen“.
Realität: Diese Aussage ist in dieser Allgemeinheit ebenso falsch wie die vorige. Klausuren am Ende jedes Semesters waren auch in den meisten Veranstaltungen der Diplomstudiengänge üblich. Viel mehr Noten zählen (jetzt) für das Endergebnis; Fehlleistungen fallen weniger ins Gewicht.

Behauptung : „Der Druck ist wesentlich gestiegen“.
Realität : Die Stoffmenge hat nicht zugenommen, die Anzahl der Prüfungen ebenso wenig, die gewichtigen und deswegen oft als belastend empfundenen Abschlussprüfungen sind verschwunden.

Quelle : ... Physik Journal 11(2012) Nr.12

 

Zum 100. Geburtstag der Röntgenstrukturanalyse - Bundeskanzlerin tauft die Experimentierhalle der Röntgenlichtquelle
PETRA III
im DESYauf den Namen des Nobelpreisträgers

Im Keller der Münchner Universität hatte von Laue gemeinsam mit Walter Friedrich und Paul Knipping einen Kristall aus Kupfersulfat mit einem Röntgenstrahl beschossen und auf Fotoplatten hinter der Probe charakteristische Beugungsbilder aufgezeichnet. Damit war nicht nur die damals noch umstrittene

Wellennatur der Röntgenstrahlen nachgewiesen,

sondern auch die regelmäßige Anordnung der Atome in Kristallen. Das Experiment, für das von Laue 1914 den Physik-Nobelpreis erhielt, war zugleich der Startschuss zu einer Entwicklung, die bis heute anhält.

Quelle : ... Physik Journal 11(2012) Nr.11


 

Physikgeschichte ins Studium! - von Stefan Lüders, Master-Student für Physik an der Georg-August-Universität Göttingen

  • ein umfassenderes Verständnis, auch der physikalischen Inhalte, und bringt Naturwissenschaftler mit Fragen der (Wissenschafts-)Philosophie sowie der Ethik in Berührung
  • Warum hat man sich zu bestimmten Zeiten mit bestimmten Phänomenen beschäftigt? Welche anderen Theorien gab es? Wie hat die Scientific Community diese Neuerungen aufgenommen, und mit welchen Mechanismen haben sie sich durchgesetzt?

Quelle : ... Editorial Physik Journal 11(2012) Nr.11


 

Aufruf zum Boykott des CHE-Ranking durch die GDCh - gravierende methodische Schwächen und empirische Lücken

Der Argumentation der Deutschen Gesellschaft für Soziologie /(DGS) schließt sich die GDCh an.

:... mehr zur Situation in der Zeit-Online


 

Lehrbefugnis für das Fach "Prozessanalytik" - Fachbereich Maschinenbau und Verfahrenstechnik der Technischen Universität Kaiserslautern

  • Der Fachbereich Maschinenbau und Verfahrenstechnik der Technischen Universität Kaiserslautern verlieh Herrn Dr. rer. nat. Michael Maiwald, Berlin, am 13. Juli 2012 die Lehrbefugnis für das Fach "Prozessanalytik". Dies ist bundesweit die erste Venia Legendi, die für das Fach "Prozessanalytik" erteilt wird. Herzlichen Glückwunsch!!!!

  • Michael Maiwald wird ab 2013 für die Studierenden der TU Kaiserslautern eine Blockvorlesung "Prozessanalytik" mit integrierten praktischen Übungen anbieten; diese wird vom LTD betreut.

:... mehr


 

Anfängerzahlen in Chemie um 30 % gestiegen - Neue Statistik der Chemiestudiengänge für 2011

  • Absolventenzahlen in Chemie und Biochemie im Jahr 2011 gegenüber dem Vorjahr von 2.596 auf 2.704 angestiegen
  • Auch bei den Promotionen stiegen die Zahlen
  • An den FHs stiegen binnen eines Jahres die Anfängerzahlen in den Chemiestudiengängenvon 1.144 auf 1.941
  • Fast alle Bachelor-Absolventen in Chemie oder Biochemie schlossen ein Master-Studium an
    und über 90% der Master-Absolventen begannen eine Promotion

:... mehr


 

Prozessanalytik: Der Weg zur wissensbasierten Produktion - Ein Trendbericht - Prof. Dr. Rudolf Kessler (Hochschule Reutlingen), Dr. habil. Wolf-Dieter Hergeth (Wacker Chemie), Dr. habil. Michael Maiwald (BAM), Dr. Dirk Steinmüller (Knick)

  • Erheblicher Bedarf an Prozessanalysentechnik und -Automation erwartet
  • Trend zur inline-Analytik mit kontinuierlicher Messung
  • Zukünftige Entwicklung der Prozessanalytik wird beträchtlich durch die Anwender bestimmt

:... mehr


 

Humboldt aufpoliert - Kann ein Studium Bildung und Ausbildung zugleich sein? Ja! - Dieter Lenzen, Präsident der Uni Hamburg

... Denn heute müssen wir zugleich eine zweite Frage beantworten: Wie können wir Bildung durch Wissenschaft statt für drei für mindestens 50 Prozent eines Altersjahrgangs verwirklichen? Wie kann das funktionieren, wenn wir gleichzeitig den jungen Menschen einen Weg in den Beruf eröffnen wollen? Kurzum: Wie kultivieren wir in einem zweiten, durchdachteren Prozess, in »Bologna 2.0«, die Möglichkeit allgemeiner Menschenbildung für eine künftige freie, demokratische Gesellschaft bei der gleichzeitigen Notwendigkeit akademischer beruflicher Bildung zur Sicherung von Beschäftigung und Innovation?

... mehr


 

Industrie mag Bachelor nicht - Studie der DPG März 2011

Studienziel : Erkenntnisse zu Einstellungschancen, Einsatzbereiche und Karrieremöglichkeiten. Insgesamt wird die Qualifikation Physik-Bachelor als „unvollständige“ Ausbildung eingeschätzt.
 
Wichtige Ergebnisse der Studie sind:.
  • Die Qualifikation Physik-Bachelor wird von den Teilnehmern an der Befragung als „unvollständige“ Ausbildung eingeschätzt.
  • Der Physik-Bachelor (Universitätsabschluss) wird aus Sicht der Industrieunternehmen kritischer als der FH-Bachelor des Studiengangs Physikalische Technik bewertet. Hierbei wird dem FH-Bachelor ein stärkerer Praxisbezug in der Ausbildung zugesprochen.

 
Informationen zum Berufseinstieg für Chemiker/innen - Broschüre 2,6 MB - März 2011


Vor allem als Ratgeber für Chemiestudierende und Doktoranden der Chemie versteht sich die Broschüre „Informationen zum Berufseinstieg für Chemikerinnen und Chemiker“ der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh).
Die Broschüre stellt verschiedene Berufsfelder in der chemischen Industrie, den Quereinstieg in den Lehrberuf sowie freiberufliche Tätigkeiten vor. Hilfreiche Internet-Adressen, Informationen zum Bewerbungsprozess, zum Einsatz sozialer Netzwerke im Berufsleben und die Unterstützung stellensuchender Chemiker durch die GDCh geben nützliche Hinweise auch für Chemikerinnen und Chemiker, die sich neu orientieren möchten.
Im abschließenden Kapitel  werden praktische Tipps für die Bewerbung und für eine erfolgreiche Probezeit gegeben. Chancen und Risiken sozialer Netzwerke werden gegenüber gestellt.


 
Fort- und Weiterbildungskonzept des AK Prozessanalytik - März 2011
 
Die Kennzahlen zur Chemie in Deutschland 2010 - 400.000 Beschäftigte - 9 Milliarden für die Forschung 8.000 Studienanfänger - Febr. 2011
 
Siemens - Ausbildung für Bachelor - Master - Links zu ausgewählten Websites
 

Frühjahrsschule "Industrielle Analytische Chemie" in Münster - Vom 14.2. - 25.2.2011 - Zehntägige Veranstaltungsreihe für Masterstudiengänge -

 

Aktuelle Infos über Lebensmittel sowie Wissenswertes über das Studium der Lebensmittelchemie und die Aufgabenbereiche der Lebensmittelchemiker - Broschüre der Lebensmittelchemischen Gesellschaft - November 2010

 

Mehr Freiheit für die Hochschulen! - Physik Journal – Ein Plädoyer für die Finanzierung der Lehre durch die Hand der Studierenden - Meinung von Dieter Kurz, Vorsitzender des Vorstands der Carl Zeiss AG

 

Das Internet-Portal myTalent - Tipps für Studium und Bewerbungen, Nachrichten aus der Forschung und eine Stellenbörse - Mai 2010

 

Rund 2000 Abiturienten werden im Fach Chemie ausgezeichnet - Ist ein Chemiestudium anzustreben? - April 2010

 
Bologna und die Analytik - Konsortium für Master-Spezialisierung Analytische Chemie - R. Salzer, Dresden
 
Ideen zur Stärkung der Analytischen Chemie - Ein Beitrag zur Diskussion von Stephan Küppers, Jülich
 
Die Bildungsrepublik Deutschland 2010 - Ein Situtationsbericht der Bundesregierung
 
Bologna 2020 - Promovierende sind Forscher
Gemeinsame Erklärung von zehn naturwissenschaftlich-technischen Vereinigungen und Fachgesellschaften zur Promotion - Januar 2010
 
Mit Nachbesserungen fortsetzen!
Bachelorstudium der Chemie ist primär die Basis für ein anschließendes anspruchvolles Masterstudium - Januar 2010
 
Eignungsprüfung für Chemielehrer ?

Chemielehrer diskutieren die Ausrichtung der Chemie an Aspekten der Nachhaltigkeit - August 2009
 

Trendbericht zum Status der Prozessanalytik -

- Presseinformation der ACHEMA 2009-Download

Kosten und Ressourcenverbrauch werden reduziert durch integrierten Ansatz von Prozessanalytik und Prozesssteuerung
• Gemeinsame koordinierte Ansätze von Hochschule und Politik zur Entwicklung von PA-Werkzeugen
Trends in der industriellen Produktion, KMU`s, F&E
• Die PA-Potenziale sind noch nicht ausgeschöpft
• Die wichtigsten Messverfahren

 
Ausbildung - Bachelor - Master -
Braucht die Industrie noch Analytiker? -
Ein Anforderungsprofil und die notwendige Ausbildung - Hat der Bachelor eine Chance in der Chemie? - Vortrag von Prof. Jäckel (BASF) zur ANAKON 2009
 
Die Bildung in der Regierungserklärung der Bundeskanzlerin - 10.11.2009 im Deutschen Bundestag
 
"Messen und Regeln im Prozess "

Positionspapier der DECHEMA 2008
 
Die Öffnung der GDCh zu den Fachhochschulen - Aus dem Mitteilungsblatt 3/2008 der
GDCh-FG Analytische Chemie - 9/2008
 
Nachwuchsbarometer - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und VDI bringen dasProjekt Nachwuchsbarometer Technikwisssenschaften auf den Weg - 20.4.2008Nachwuchsbarometer - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und VDI bringen dasProjekt Nachwuchsbarometer Technikwisssenschaften auf den Weg - 20.4.2008 Rubrik Anaklytikforum-Politik
 
"Unis brauchen internationalen Spitzen-Nachwuchs"
 
Stundenkürzungen im naturwissenschaftlichen Unterricht an Gymnasien - Fachgesellschaften aus Biologie, Chemie und Physik warnen in einem gemeinsamen Appell vor Stundenkürzungen - Pressemitteilung vom 12.2.2008 Stundenkürzungen im naturwissenschaftlichen Unterricht an Gymnasien - Fachgesellschaften aus Biologie, Chemie und Physik warnen in einem gemeinsamen Appell vor Stundenkürzungen - Pressemitteilung vom 12.2.2008
 
16.10.2007
Festakt in Berlin zur Gründung der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften
 

 

 

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