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Technologie von thyssenkrupp macht Chlorproduktion effizienter

- mithilfe der innovativen NaCl-SVK-Elektrolysetechnologie (SVK = Sauerstoffverzehrkathode) -

August 2018

Großtechnische Anlage zur klimaschonenden
Chlorproduktion in Krefeld-Uerdingen
    
                                                         
Wichtiger Beitrag für umweltfreundliche, kosteneffiziente Chlorproduktion:

  • Mehr Output bei weniger Energieverbrauch:
  • Weiterentwicklung der Sauerstoffverzehrkathoden-Technologie (SVK) sorgt für höhere Produktivität und niedrigere Investitionskosten –
  • Energiesparender Prozess kommt in neuer Produktionsanlage in Spanien zum Einsatz

    Die NaCl-SVK-Elektrolysetechnologie (SVK = Sauerstoffverzehrkathode)
    Etwa 70 Prozent aller chemischen Produkte werden direkt oder indirekt mit Chlor hergestellt. Gleichzeitig gehört die Chlorproduktion zu den energieintensivsten Prozessen in der chemischen Industrie.
    Um das zu ändern, bietet thyssenkrupp die innovative NaCl-SVK-Elektrolysetechnologie (SVK = Sauerstoffverzehrkathode) an.

Die SVK-Technologie reduziert den Energieverbrauch und indirekte CO2-Emissionen bei der Chlorherstellung
im Vergleich zu konventionellen Produktionsverfahren um bis zu 25 Prozent.




SVK-Technologie verbessert CO2-Bilanz von Chlorproduktionsanlagen

thyssenkrupps Kooperationspartner Covestro wird als erstes Unternehmen die weiterentwickelte SVK-Technologie in einer neuen Chlor-Alkali-Anlage in Tarragona (Spanien) einsetzen. “Drei Faktoren haben eine entscheidende Rolle bei der Auswahl dieser Technologie für unsere Produktion gespielt: Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und die Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit des Standorts”, erklärt Dr. Klaus Schäfer, Chief Technology Officer bei Covestro.

Kosteneffiziente Lösung für die Chlor-Alkali-Industrie
Für die NaCl-SVK-Elektrolyse wurden zwei Schlüsseltechnologien miteinander kombiniert: Die von Covestro entwickelten Sauerstoffverzehrkathoden wurden in die Elektrolysezellen (Single Element-Technologie) von thyssenkrupp Uhde Chlorine Engineers integriert.
Die Versorgung der Kathode mit Sauerstoff verhindert die Bildung von Wasserstoff, sodass ausschließlich Chlor und Natronlauge entstehen. Die Reaktion ist mit jener in Brennstoffzellen vergleichbar; allerdings wird hier der Energieverbrauch verringert anstatt Energie zu erzeugen. Das ermöglicht erhebliche Energieeinsparungen. Diese sind umso größer, wenn Sauerstoff vor Ort verfügbar ist.

Die Preise für Energie steigen
und Nachhaltigkeitsziele rücken immer mehr in den Fokus. Damit gewinnt die NaCl-SVK-Technologie als Alternative zu herkömmlichen Verfahren zunehmend an Attraktivität. Sie kann erheblich dazu beitragen, die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit von Chlorproduktionsanlagen sicherzustellen. Da sie auf dem bewährten Single Element-Design basiert, ist eine Integration in bereits bestehende Anlagen problemlos möglich. Anlagenbesitzer können vorhandene Infrastrukturen leicht nachrüsten – sei es, um den Stromverbrauch zu verringern, oder um die Produktionskapazität zu erhöhen. Dies erfordert weder mehr Platz, noch Erweiterungsbauten.

Die vollständige Pressemitteilung

 


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