Problemstellung
Elektrisch betrachtet verhalten sich Piezokeramiken wie Kapazitäten. Der mechanische Hub wird dabei über die Spannungshöhe an der Keramik beeinflusst. Die zur Ansteuerung benötigten Spannungen liegen je nach Anwendung im Bereich von 100 V bis zu mehreren kV. Dies setzt der Miniaturisierung Grenzen: Das Volumen der Ansteuerelektronik von Piezoaktoren übersteigt das Volumen der Aktoren um ein Vielfaches.
Das Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration in Berlin hat sich dieses Problems angenommen und eine Elektronik zur Ansteuerung von kapazitiven Lasten entworfen. Ziel war es, eine Ansteuerung für eine Piezopumpe zu entwerfen. Das Volumen der Pumpe inklusive Elektronik und Spannungsversorgung sollte dabei das Volumen von 7 mm³ nicht überscheiten.
Quelle : Pressemitteilung der FhG IZM v. 17.3.2009
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