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Was nützt der beste Prozess-Analysator,
wenn die Probenaufbereitung nicht stimmt?

... eine Betrachtung aus der Sicht von petrochemischen Anwendungen :
ganzheitlicher Ansatz bei der Auslegung des Analysensystems ist entscheidend
für dessen korrekte Planung

Norbert Zeug / Yokogawa Europe B.V., Amersfoort
6. Kolloquium - 8. und 9. November 2010
Arbeitskreis Prozessanalytik
in Waldbronn - Fa. Polytec

     

Der steigende Wettbewerbsdruck als auch die sinkenden Margen führen zu einem verstärktem Einsatz der Prozessanalytik zur Prozesssteuerung mit steigenden Anforderungen an die Messtechnik.
Die Empfindlichkeit der klassischen Messverfahren konnte bis zu Messungen im ppb-Bereich gesteigert werden und neuere Messverfahren wie die Laser- oder Raman-Spektroskopie werden verstärkt angeboten.

80% der Probleme beim Einsatz von Prozess-Analysensystemen sind nicht in der Fehlfunktion oder Fehlmessung des Analysators zu suchen, sondern in der vorgelagerten Probenentnahme und Aufbereitung.
Die Entnahmestellen rücken immer näher an den Prozess, sodass die Entnahmebedingungen (Druck, Temperatur, Phase) anspruchsvoller sind.
Häufig werden physikalische und/oder chemische Vorgänge übersehen, die zu einer "Verfälschung" der entnommenen Probe führen, die entnommene Probe ist für den zu messenden Prozessstrom nicht mehr repräsentativ.

Schlussfolgerung
Nur eine ganzheitliche Betrachtung führt zu effizienten Analysensystemen.
Die Zusammenarbeit zwischen Betreiber und Analysensystemlieferant
ist erforderlich.
Wissen in der Verfahrenstechnik auch für Lieferanten notwendig.
Der Analysator allein ist nur die halbe Wahrheit.

 

Lieferant und Anlagenbetreiber setzen unterschiedliche Schwerpunkte - Für den Lieferanten steht die Gerätetüchtigkeit, beim Anlagenbetreiber die Produkteigenschaften im Vordergrund.

 

 

 

 

 

 


Beim Anlagenbetreiber unterscheiden sich Verfahrens- und MSR-Techniker oft in ihren Vorstellungen und Erwartungen an ein Prozess-Analysensystem

Klassische Komponenten einer Probenaufbereitung

Die Primäre Probenaufbereitung

  • Kühlung
  • Heizung
  • Filtration (Vorfiltration)
  • DruckreduzierungVerdampfung (Korrekte Leistung für benötigten Fluss)
  • Druckerhöhung
  • Toxische Proben (Spülung, Schweissverbindungen, Faltenbalg-Ventile
  • Ex-Klassifizierung

Die Sekundäre Probenaufbereitung

  • Fast Loop/By-Pass
  • Filtration/Wasserabscheider(Partikel, Wasser, Öl)
  • Heizung
  • Verdampfung
  • Ex-Klassifizierung
 
Klassische Parameter einer Probenaufbereitung    

Die Probenrückführung

  • Rückdruck/ Druckschwankungen?
  • Phase?
  • Rückdruckfreies Sample Recovery System erforderlich?

Die Kalibrierung/ Validierung

  • Wie kann überhaupt kalibriert werden?
  • Kalibrierflaschen
    • Gas oderFlüssigkeit?
    • Wieviele?
  • Laborprobenentnahme
    • VergleichMessungon-line Labor
 
Download Vortrag (1,4 MB)  

 

 


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